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Aus für die Kids-Academy nach 13 Veranstaltungsjahren

2018 war das Phaeno ein Veranstaltungsort für die Kids-Academy. Archivfoto: ph
2018 war das Phaeno ein Veranstaltungsort für die Kids-Academy. Archivfoto: ph

10.000 Kinder warfen einen Blick hinter die Kulissen

WOLFSBURG (ph). Die Kids-Academy – seit 13 Jahren fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders – wird in diesem Jahr von der Antonius-Holling-Stiftung nicht fortgesetzt. Aber es könnte eine Alternative entstehen.

Die Mitteilung kam in der vergangenen Woche – die Kids-Academy der Antonius-Holling-Stiftung wird nicht weitergeführt. Hintergrund ist laut Mitteilung der Stiftung, dass die Macher der Kids-Academy, Elisabeth Pötsch und Ursula Dehm die Stiftung verlassen und der Organisator und Stiftungs-Geschäftsführer Wilhelm van Ledden (63) in den verdienten Ruhestand geht. „Alles hat seine Zeit“, so Elisabeth Pötsch, „die Stiftung wird sich neuorientieren und andere Themenschwerpunkte setzen“.

Es gibt laut van Ledden derzeit eine Initiative mehrerer Wolfsburger Stiftungen, die Kids-Academy vielleicht in verkleinerter Form am Leben zu halten.

Seit 2006 waren vier Tage der Herbstferien mit der Kids-Academy ein fester Bestandteil des Wolfsburger Kulturkalenders. Insgesamt haben rund 10.000 Kinder die Academietage besucht. Täglich erlebten die jungen „Studenten“ im Alter von 8 bis 12 Jahren ein umfangreiches Programm. Weit über 30 Themenfelder, von Architektur, über Theater und Medizin, bis Wirtschaft wurden angeboten. Die Konstante dabei war ein Tag der Technik in der Pilothalle des Volkswagenwerkes in Wolfsburg, für Organisator van Ledden ein besonderes Highlight, und: „Die Tage der Musik mit dem VW Sinfonieorchester. Das ganze Orchester war einen Tag lang mit uns zusammen, probten den ‚Karneval der Tiere‘ oder ‚Peter und der Wolf‘ und führten diese gemeinsam mit den Kindern auf.“ Auch einen Tag auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg führt van Ledden als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe an.

„Ohne die große Hilfe und Unterstützung von Sponsoren, den Maltesern und vielen freiwilligen Helfern hätten wir das nicht geschafft“, so Elisabeth Pötsch. „Den größten Dank sagen wir aber den Trainees, Praktikanten und Doktoranden von Volkswagen, sie haben uns 13 Jahre lang in vorbildlicher Weise unterstützt und dafür gesorgt, dass die Universitätstage reibungslos ablaufen konnten.“ Insgesamt zwischen 30 und 40 Trainees, Praktikanten und Doktoranden unterstützten die Aktion jedes Jahr.