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Mitmachkonzert: Die Kneipe wird zur Bühne

Der Maritime Chor Wolfsburg lädt am 20 Januar zum Benefizkonzert ein.
Der Maritime Chor Wolfsburg lädt am 20 Januar zum Benefizkonzert ein.

Neues Konzept des Maritimen Chors

WOLFSBURG (of). Der Maritime Chor Wolfsburg lädt am 20. Januar 2019 zu einem Benefizkonzert in den CongressPark ein. Bei einem Pressesgespräch stellten die Chorsänger ihr Konzept vor.

„Wir möchten mit diesem Konzert neue Wege gehen“, kündigt Eckart Melchior, Vorsitzender des Chores, an. Für das Konzert haben die Sänger die „Excelsior Jazzmen“ mit an Bord geholt. „Der Chor und die Jazzmen werden bekannte Stücke zum Mitsingen anstimmen“, erzählt Melchior. Die Besucher sollen sich auf ein fröhliches Neujahrskonzert freuen können, das ab 11 Uhr beginnt.

Der Auftritt der Musiker findet dabei nicht mehr frontal auf einer Bühne statt, sondern in einer Art Kneipen-Club-Situation sind Sänger und Musiker quasi im Zuschauerraum eingebunden.

„Wir haben bewusst Stücke ausgewählt, die einen hohen Bekanntheitsgrad bei unseren Zuschauern haben. Das Publikum kann mühelos die Shantys und Jazzlieder mitsingen“, ist sich Melchior sicher.

Moderiert wird der Vormittag von Marianne Orsini-Parakenings, die vielen Wolfsburgern als Vorleserin bekannt sein dürfte. Als gebürtige Hamburgerin passe sie gut in das maritime Programm. Schirmherr des Konzerts ist OB Klaus Mohrs.

„Wir hoffen das neue Format zum festen Bestandteil unserer jährlichen Konzerte ausbauen zu können“, so Melchior abschließend.

Der Nettoerlös des Konzerts wird für die Kinderkrebsstation im Wolfsburger Klinikum gestiftet.

Eintrittskarten kosten zehn Euro (+ VVK-Gebühr) und sind in den Buchhandlungen in Fallersleben und Vorfelde sowie auch bei der Konzertkasse und an der Tageskasse erhältlich.

Künstlergespräch im Schloss

WOLFSBURG. Am 10. Januar um 12.30 Uhr ist die US-amerikanische Künstlerin Lorraine O‘Grady in der Städtischen Galerie zu Gast. Zu einem regen Austausch über ihre Kunst lädt Direktorin Susanne Pfleger ein.

Als Tochter karibischer Einwanderer wurde Lorraine O‘Grady in Boston geboren und kam erst spät zur bildenden Kunst. Zunächst studierte sie Wirtschaftswissenschaften und arbeitete als Geheimanalystin für die Regierung der Vereinigten Staaten.

„Im Rahmen dieser Tätigkeit musste sie täglich zehn nationale und internationale Zeitungen lesen und während der Kuba-Krise zusätzlich drei Tagesmitschriften kubanischer Radiosender sowie die Nachrichten verschiedener Agenten. O‘Grady berichtet, dass in dieser Zeit, die Sprache für sie „kollabierte“ und zu einem großen Brei zusammenfloss“, teilte die Stadt Wolfsburg in einer Pressemeldung mit.

Die Tätigkeit gab O‘Grady auf. Bevor sie sich dann Ende der 1970er Jahre ganz der bildenden Kunst widmete, war sie Übersetzerin für Literatur und Wirtschaft und schrieb Rockkritiken für „The Village Voice“ und „Rolling Stone“.

Nach einer Führung durch die Ausstellung gibt es ein Mittagessen. Dieses Mal wird es „Sahnegeschnetzeltes mit Spätzle, Käsespätzle für Vegetarier, Salat für alle und zum Nachtisch Joghurt mit Früchten geben“, heißt es in der Ankündigung weiter. Eine Teilnahme kostet acht Euro.