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Ohne Baum kein Weihnachtsfest

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Eine duftende Tanne, am besten noch selbst geschlagen, gehört zum Fest einfach dazu. Foto: djd/STIHL
Eine duftende Tanne, am besten noch selbst geschlagen, gehört zum Fest einfach dazu. Foto: djd/STIHL

(djd). Zu Weihnachten ist der Deutsche ein Gewohnheitstier: Mit viel Enthusiasmus und voller Emotion zelebrieren die Bundesbürger ihre Traditionen – vom Plätzchenbacken mit der ganzen Familie über das gemeinsame Musizieren am Heiligen Abend bis hin zum unverzichtbaren, festlich geschmückten Christbaum. Ohne Tanne geht es für die allermeisten einfach nicht. Hier einige bemerkenswerte Fakten rund um das weihnachtliche Symbol.

Deutsche schmücken fast 30 Millionen Bäume

Über 29,5 Millionen Tannen fanden sich im vergangenen Jahr in deutschen Wohnstuben wieder. Damit bewegt sich der Weihnachtsbaum-Absatz seit Jahren auf konstantem Niveau, das zeigen Zahlen des Hauptverbandes der Deutschen Holz verarbeitenden Industrie (HDH). Interessant ist dabei: Der Trend geht zum Zweitbaum, der gerne etwas kleiner sein darf – ob für die Küche, das Kinderzimmer oder auch das Büro. Angesagt ist zudem Regionalität, bis hin zur Auswahl der Tanne direkt in der Schonung.

Selberschlagen wird immer beliebter

Die Weihnachtsstimmung kommt für viele bereits beim Kauf ihres Baums auf – nicht vor einem Supermarkt oder an der Tankstelle, sondern direkt dort, wo die Tanne gewachsen ist. Viele Baumschulen machen daraus ein Happening für die ganze Familie, mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurst. Das Fällen ist mit dem passenden Werkzeug eine unkomplizierte Angelegenheit. „Akku-Motorsägen sind leicht zu transportieren, einfach per Knopfdruck zu starten und haben mehr als genug Kraft für eine übliche Tanne“, berichtet Werkzeug- Experte Mario Wistuba.

Gerade einmal 2,6 Kilogramm (ohne Akku) wiegt zum Beispiel die abgasfreie Akku-Motorsäge „MSA 140 CBQ“. Damit lässt sie sich auch über längere Wege durch die Schonung mühelos transportieren. Und wer es noch traditioneller mag, findet natürlich auch klassische Äxte für das Fällen allein mit Muskelkraft.

Nordmanntanne ist Weihnachtsmanns Liebling

Verbreiteten vor Jahren noch Fichten und Blautannen ihren urigen, bisweilen auch piksenden Charme, hat sich das eindeutig gewandelt. Bei drei von vier Weihnachtsbäumen handelt es sich laut HDH um eine Nordmanntanne. Ihre Vorteile: Sie hält bei guter Pflege lange durch, zudem stechen ihre Nadeln nicht so unangenehm wie die anderer Tannenvertreter.

Zuckersüß und gut gewässert

In einem Ständer findet der Baum im Wohnraum sicheren Halt. Praktisch sind Christbaumständer mit einer Schale, in die regelmäßig Wasser aufgefüllt werden kann – so hält die Tanne deutlich länger, ohne zu nadeln. Ein Geheimtipp: Ein kleiner Löffel Zucker ins kalte Wasser gegeben, soll dafür sorgen, dass die Nadeln schöner glänzen.


Süße Vorfreude im Advent

Baumschmuck einfach selbst backen: Lebkuchen verziert mit Nüssen und Früchten. Foto: djd/Herbert Kluth GmbH & Co. KG
Baumschmuck einfach selbst backen: Lebkuchen verziert mit Nüssen und Früchten. Foto: djd/Herbert Kluth GmbH & Co. KG
Rezepttipps: Baumschmuck und weihnachtliche Naschereien selbst backen

(djd). Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, das gilt gerade für den Advent. Wenn die ersten Kerzen leuchten, beginnt die stimmungsvollste Zeit des Jahres – erst recht, wenn sich köstliche Aromen im gesamten Haus verbreiten. Die Adventsbäckerei gehört zu den schönsten Traditionen dieser Wochen und beschert uns wundervolle selbstgebackene Leckereien.

Genussvoll durch den Advent

Dabei passen auch Silvesterklassiker wie Berliner, zum Beispiel mit fruchtiger Cranberry-Füllung, zum festlichen Adventskaffee. Ein besonders dekoratives Highlight für jede Festtafel, auch zum Dessert, ist der Croque en Bouche mit Schokokuvertüre, Zuckerflocken und Goldperlen. Beim Verzieren mit hochwertigen Nüssen und Früchten vergeht die Zeit wie im Flug und die exklusive Nascherei wird zu einem Fest für Auge und Gaumen. Tipps und Rezeptideen wie die genannten Beispiele enthält die Broschüre „Vorfreude á la Kluth – Rezeptideen für die Adventszeit“, die im Fachhandel erhältlich ist. Hier erfahren Hobbybäcker beispielsweise auch, wie sie in diesem Jahr den Weihnachtsschmuck aus frischem Lebkuchen ganz einfach selbst herstellen können.

Rezepttipp: Lebkuchen-Baumschmuck mit Nüssen und Früchten

Zutaten:

250 g Akazienhonig
100 g feiner brauner Zucker
125 g weiche Butter
570 g Dinkelmehl
75 g Kluth Pistazienkerne
40 g Kluth Cranberries
75 g Kluth Mandeln
2 EL Lebkuchengewürz
1 EL Backpulver
2 EL Kakaopulver
1 TL Salz
1 Ei
250 g Puderzucker
6-8 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Honig, Zucker und Butter in einem Topf unter Rühren erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Kakao, Salz und Lebkuchengewürz in einer Rührschüssel mischen. Ei und Buttermischung verquirlen und mit der Mehlmischung nach und nach verkneten. Teig einige Stunden, am besten über Nacht, in Folie gewickelt kühlen. Teig portionsweise auf wenig Mehl etwa 0,3 cm dick ausrollen. Nach Belieben Ornamente, Kreise oder Figuren ausstechen. Mit der Öffnung einer kleinen Spritztülle ein Aufhängeloch in die Teigornamente stechen. Auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft: 160 Grad) 10 Minuten backen. Abkühlen lassen. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dicklichen Guss anrühren. Plätzchen mit Zuckerguss, Nüssen und Früchten verzieren.

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