Sonderthemen

Polizei informiert über ein sicheres Zuhause

Wiegmann GmbH
strecker
Artur Taube, Inh. Herbert Holweg e.K.
remotis
Böllhoff
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Die Kriminalprävention hält ein umfangreiches Informationsangebot unter http://www.k-einbruch.de vor. Wer sein Haus oder seine Wohnung schützen möchte kann sich zudem von einem Berater der Polizei Tipps geben lassen. Außerdem kann man sich Informationen zum baulichen Hausschutz im Fachhandel einholen.

Die Tage werden kürzer, es wird wieder früher dunkel. Für Einbrecher ergeben sich damit mehr gute Gelegenheiten, unbehelligt zu Werke zu gehen. Die Polizei informiert die Bevölkerung daher zu dieser Jahreszeit verstärkt zum Thema Einbruchschutz: Zum Beispiel wurde im Zuge der Einbruchschutzkampagne „K-Einbruch“ die Internetseite www.k-einbruch.de neu gestaltet. Sie bietet übersichtliche umfassende Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik und den von der Polizei empfohlenen Verhaltensmaßnahmen.

„Mit diesem so genannten Responsive Design und barrierefreien Elementen wollen wir das Thema Einbruchschutz für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver darstellen und sie dafür sensibilisieren, in geprüfte und zertifizierte Sicherungstechnik zu investieren“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

„Bei mir ist nichts zu holen?“ - Ein Irrtum

Denn viele unterschätzen das Risiko, ins Visier von Einbrechern zu geraten. Der Einbruchreport der Deutschen Versicherer belegt, dass jeder Zweite dem Irrtum unterliegt, bei ihm sei nichts zu holen. Jeder Vierte glaubt, seine Wohnung sei ausreichend geschützt. Dabei werden häufig entscheidende Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt (www.gdv.de/einbruchreport). Doch durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden.

Umfassende Informationen zum Einbruchschutz gibt es auch in der Broschüre „Ungebetene Gäste“, die kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich ist oder im Internet unter www.k-einbruch.de/medienangebot/detail/1-ungebetene-gaeste/heruntergeladen werden kann.

Im Jahr 2017 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Zuschuss für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in ihrem Produkt „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ (455) geändert. Der Zuschusssatz beträgt nun 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten pro Antrag. Übersteigen die förderfähigen Investitionskosten 1.000 Euro, werden die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Kosten mit 10 Prozent gefördert.

Im Jahr 2017 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Zuschuss für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in ihrem Produkt „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ (455) geändert. Der Zuschusssatz beträgt nun 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten pro Antrag. Übersteigen die förderfähigen Investitionskosten 1.000 Euro, werden die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Kosten mit 10 Prozent gefördert.


So verringert sich das Einbruchsrisiko

1. Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – sperren Sie unbedingt Ihre Haustür ab.

2. Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denn: Gekippte Fenster sind offene Fenster!

3. Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck!

4. Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.

5. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit beispielsweise in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

6. Praktizieren Sie Nachbarschaftshilfe! Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn und erwecken Sie einen bewohnten Eindruck, indem Sie beispielsweise den Briefkasten leeren oder die Rollläden zur Nachtzeit schließen.

7. Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.

8. Notieren Sie sich Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.

9. Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei und auch ihre Nachbarn!

10. Bauliche Maßnahmen helfen ebenfalls Einbrecher abzuschrecken. Dazu gehören unter anderem ein zusätzliches Sicherheitsschloss an der Haustür, Bewegungsmelder und automatische Beleuchtung, Schlösser an Balkontüren und Fenstern. Einbruchhemmende Fensterläden, eine Alarmanlage und eine Videoüberwachung sowie ein Wachhund können ebenfalls für mehr Sicherheit sorgen.

Datenschutz