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Tipps für die Gestaltung mit Farbe

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Türkis lässt den Raum weiter erscheinen. Foto: www.bauemotion.de
Türkis lässt den Raum weiter erscheinen. Foto: www.bauemotion.de

Farben wirken auf unsere Stimmung und auf unser Wohlbefi nden. Gerade bei der Gestaltung von Wohnräumen spielen sie deshalb eine wichtige Rolle. Das Online-Portal www.bauemotion.de verrät, was es zum Thema „Gestaltung mit Farbe“ zu beachten gibt. Unser Temperaturempfi nden kann je nach der uns umgebenden Farbe um bis zu vier Grad variieren. Je wärmer der Farbton, desto weniger muss geheizt werden. So ist es sinnvoll, ein Nordzimmer in wärmeren Farben, ein Südzimmer in kühlen Tönen zu gestalten. Warme Farben erscheinen zudem näher als kalte. Ein kühles Türkis lässt einen Raum daher optisch weiter erscheinen. Dunkle Farben wirken schwerer als helle Farben. Die meisten Menschen streichen daher eine Zimmerdecke weiß oder hell, es sei denn, die Decke soll optisch heruntergezogen werden. Wichtig für die Wirkung einer Farbe ist ihre Leuchtkraft. Dieser Lichtwert ist je nach Farbe sehr unterschiedlich. Rot leuchtet intensiver als Blau, Gelb dreimal so stark wie Blauviolett. Stark leuchtende Farben brauchen daher keine großen Flächen, um zur Geltung zu kommen.

Blau beruhigt und wird gern in Schlafräumen eingesetzt. Gelb dagegen wirkt anregend und ist eine ideale Farbe für lebhafte Orte wie den Essplatz oder die Wohnküche. Auch Rot regt an, sollte aber aufgrund seiner starken Leuchtkraft eher sparsam eingesetzt werden – mit zu viel Rot kann ein Raum schnell überladen wirken. Grün steht für Frische und Vitalität. Gedämpftere Grüntöne können aber auch – wie der Blick in die Natur – eine beruhigende Wirkung haben. Da Grün zudem die Konzentration fördert, passt es gut ins Arbeitszimmer.

Eine Farbe allein ist in der Regel langweilig, ein monochromer Raum kann sogar zu Depressionen führen. Farben erzielen gerade im Zusammenspiel mit anderen Farben ihre Wirkung.

Licht verändert die Farben. Am besten wird die gewünschte Farbe genau dort ausprobiert, wo die Wand gestrichen oder der Vorhang aufgehängt werden soll. Je nach Einfallswinkel hat das Licht eine andere Wirkung. Der Einfl uss von Kunstlicht ist ebenfalls groß: So wirken bei Glühlampenlicht Rot- und Gelbtöne wärmer, Grüntöne gelblicher, Blautöne grünlicher und Blauvioletttöne gräulicher. In der Regel reicht es nicht, eine kleine Farbkarte an die Wand zu halten. Besser ist es, eine Probefl äche anzulegen. Schließlich wirken Farben auch je nach Untergrund unterschiedlich: Die gleiche Farbe erscheint auf einer rauen Oberfl äche dunkler als auf einem glatten Untergrund. Ebenso wirkt ein grüner Samtstoff anders als ein Seidenstoff in demselben Farbton. Weitere Tipps zu diesen und anderen Themen rund ums Zuhause gibt es unter www.bauemotion.de oder im Fachhandel.


Gebr. Bahrs GmbH

Niedersachsen: Rekordergebnis bei Energie-Beratungskampagnen

Nutzung von Solarenergie wird immer mehr zum Thema.
Nutzung von Solarenergie wird immer mehr zum Thema.
HANNOVER. Energieeinsparung im eigenen Haus steht bei den Eigentümern immer mehr im Fokus. Rund 4.900 Initial- Beratungen wurden 2018 im Rahmen der Beratungskampagnen in Niedersachsen nachgefragt. Das ist ein Rekordergebnis seit Gründung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen im Jahr 2014. Besonderes Interesse fi nden die Angebote „clever heizen“ und „Solar-Check“. Hier gab es jeweils rund 2.200 Beratungen vor Ort.

„Das große Echo zeigt, dass die Senkung des Energiebedarfs und die Nutzung von Solarenergie bei den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern zum Thema geworden sind. Trotz aktuell niedriger Öl- und Gaspreise setzen sich die Eigentümer mit zukunftsfähiger und klimaverträglicher Wärmeund Stromversorgung auseinander. Weniger fossile Energien, mehr Solarenergie lautet der Trend“, erläutert Lothar Nolte von der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes.

Die Beratungen geben den Anstoß, sich mit der energetischen Optimierung von Ein- und Zweifamilienhäusern zu befassen. Heizungstausch, Dämmung der Gebäudehülle und die Nutzung von Solar erzeugter Wärme und Strom stehen im Mittelpunkt der Beratungsgespräche. Den großen Erfolg erklärt Nolte mit dem Zusammenspiel der Partnern: in den Landkreisen werben die regionalen Energieagenturen und Klimaschutzmanager für diese Energieberatungen und sind Ansprechpartner für die interessierten Hauseigentümer.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen koordiniert die Kampagnen landesweit. Die Beratung selbst wird von neutralen, freiberuflichen Beratern oder den Beratern der Verbraucherzentrale Niedersachsen durchgeführt.

Spitzenreiter sind drei Regionen

Bezogen auf die Anzahl der Ein- und Zweifamilienhäuser haben der Heidekreis und der Landkreis Nienburg im zurückliegenden Jahr die Nase bei den Beratungszahlen vorn. Sowohl „clever heizen“ als auch der „Solar-Check“ fanden dort überdurchschnittliches Interesse. Die dortigen regionalen Energieagenturen haben sich offenbar als sehr gute Kommunikatoren erwiesen.

Mit dem weiteren Angebot „Gebäudecheck“ hat sich der Landkreis Osterholz hervorgetan und den Beratern der Verbraucherzentrale eine lange Auftragsliste beschert.