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Wenn der Handy-Akku bei Kälte versagt...

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Das Handy am besten nicht gleich nach dem Winterspaziergang ans Ladekabel stöpseln. Foto: ERGO Group
Das Handy am besten nicht gleich nach dem Winterspaziergang ans Ladekabel stöpseln. Foto: ERGO Group
Wenn es draußen sehr kalt ist, schaltet sich oftmals das Handy ab, obwohl der Akku noch geladen ist. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, erklärte im Rahmen der „Verbraucherfrage der Woche“: „In den meisten Smartphones werden heute Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus verbaut. Ihr Inneres besteht aus einer gelartigen Flüssigkeit, in der sich elektrisch geladene Teilchen, die Ionen, bewegen. Kälte sorgt dafür, dass das Gel zähflüssiger wird und verlangsamt damit die Beweglichkeit der Ionen. Folglich sinkt die elektrische Spannung und der Akku entlädt sich schneller. Fällt die Spannung unter drei Volt, schädigt das den Akku. Daher schaltet sich das Smartphone vorher ab. Gäbe es diesen Schutzmechanismus nicht, würde sich der Akku bei zu niedrigen Temperaturen chemisch zersetzen. Um Probleme zu verhindern, sollten Handybesitzer ihr Gerät bei Minusgraden möglichst warm halten. Dazu das Smartphone am besten nah am Körper tragen. Und auch wenn es schwerfällt: Bei kalter Witterung besser immer nur kurz telefonieren, chatten oder surfen und das Gerät ansonsten lieber wegstecken. Zusätzlich kann eine Gummihülle Schutz bieten. Wieder zurück im Warmen, das Handy nicht sofort ans Ladekabel stecken. Es ist schonender für den Akku zu warten, bis das Gerät wieder Zimmertemperatur erreicht hat.“


Noch mehr Smartphonekurse

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WOLFSBURG. Der monatliche Termin der Smartphoneschule im Schiller 40 wurde bereits im Dezember 2018 durch wöchentliche Kurse mit Anmeldung erweitert. Die Studierenden der Sozialen Arbeit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel, Michel Sindram und Paulina Volkmann, bieten im Rahmen des Projektes Medienpädagogik von Professor Dr. Tanja Witting eine alle fünf Wochen wiederkehrende Reihe zu Themen rund um das Smartphone an. Dabei wird von Beginn an auf den Wissensstand der Teilnehmenden aufgebaut.

Einzige Voraussetzung ist der Besitz eines Smartphones. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem das grundlegende Verständnis um die Bedeutung eines Smartphones, das Telefonieren sowie die App-Nutzung am Bespiel von WhatsApp, YouTube, der Deutsche Bahn App und Google Maps. Weitere Bestandteile sind außerdem die Datensicherheit und der Umgang mit Dateien.

Die letzten Kursgruppen beginnen am 19. Februar um 9.30 und 12 Uhr. Folgeveranstaltungen finden immer mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr und von 12 bis 14 Uhr im Schiller 40 statt. Die Teilnehmerzahl ist pro Kursus auf acht Personen begrenzt. Anmeldungen: Telefon 05361/8902952 oder per E-Mail: coworking@stadt.wolfsburg.de.

Neu: Schlittschuhlaufen unterm Glasdach

Eislaufen in der Innenstadt, so wie auf diesem Symbolfoto kann ab Februar auch in der Wolfsburger Innenstadt mit eigenen oder geliehenen Schlittschuhen aufs „Eis“ gegangen werden. Symbolfoto
Eislaufen in der Innenstadt, so wie auf diesem Symbolfoto kann ab Februar auch in der Wolfsburger Innenstadt mit eigenen oder geliehenen Schlittschuhen aufs „Eis“ gegangen werden. Symbolfoto
WOLFSBURG. Eislauffreunde kommen Anfang Februar auch in der Wolfsburger Innenstadt auf ihre Kosten. Vom 1. bis zum 10. Februar lädt die Wolfsburg Marketing (WMG) erstmalig zum Eislaufen auf den Hugo-Bork-Platz ein.

Der „Wintermarkt mit Schlittschuhzauber“ bietet dabei nicht nur ein kostenfreies Eislaufvergnügen auf rund 250 m² Fläche, sondern auch eine urige Atmosphäre mit Holzhütten und einem winterlichen kulinarischen Angebot. Alle Gäste können sich unter anderem auf Kinderpunsch, gebrannte Mandeln und Flammlachs freuen.

„Eine Eislaufbahn hat es in den letzten Jahren nicht in der Wolfsburger Porschestraße gegeben. Wir laden alle Interessierten – Anfänger und Fortgeschrittene – herzlich ein, vorbeizuschauen und die Fläche auszuprobieren“, freuen sich Jens Hofschröer und Dennis Weilmann, beide Geschäftsführer der WMG, auf zahlreiche Gäste unter dem Glasdach.

Das Besondere: Um Ressourcen zu schonen, werde eine „energieneutrale Kunsteisbahn eingesetzt. Damit ist die Veranstaltung unabhängig vom Wetter und den jeweiligen Temperaturen“, teilt die WMG mit. Die Nutzung der Eisfläche ist kostenfrei. Sie kann mit selbst mitgebrachten Eislaufschuhen befahren werden. Sollten Besucher keine eigenen Schlittschuhe dabeihaben, können vor Ort passende Modelle für eine Gebühr von zwei Euro ausgeliehen werden. Für große und kleine Eislauffans gibt es zudem ein besonderes Rahmenprogramm. Los geht es am 1. Februar. Dann lädt Toni Maroni zur Eisdisko ein. Weitere Termine sind der 2. Februar (Kinderdisko und Eisdisko mit Sven Gabriel), der 8. Februar (Eisdisko mit Sven Gabriel) und der 9. Februar (Kinderdisko und Eisdisko mit Après-Ski mit Sven Gabriel). Die Kinderdisko findet jeweils von 15 bis 17 Uhr und die Eisdisko von 18 bis 22 Uhr statt.

Die Öffnungszeiten im Überblick: 1. bis 10. Februar ist die Eisbahn von Montag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist um 20 Uhr Schluss.