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Zur Baukultur in Wolfsburg: Stadtrundgänge werden fortgesetzt

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Die Stadtspaziergänge mit Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Gästen werden auch 2019 fortgesetzt. Foto: Stadt Wolfsburg
Die Stadtspaziergänge mit Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Gästen werden auch 2019 fortgesetzt. Foto: Stadt Wolfsburg

Das Jahresprogramm des Forums Architektur hat begonnen

WOLFSBURG. Für das Jahr 2019 plant das Forum Architektur erneut ein abwechslungsreiches Programm zur Baukultur in Wolfsburg. Inhaltlich sollen die Schwerpunkte des vergangenen Jahres weiterentwickelt werden.

Plätze und andere öffentliche Räume, in denen Begegnung, und städtisches Leben stattfinden kann, stehen weiterhin im Fokus. Verschiedene Aktionen und Veranstaltungen sollen einladen zu gemeinsamen Aktivitäten, Dialog und Austausch.

„Es wird zahlreiche Gelegenheiten geben, neue Orte zu entdecken, bekannte Orte neu kennenlernen und auch selber aktiv zu werden“, erklärt Nicole Froberg, Leiterin des Forums Architektur.

Den Auftakt des Jahres machte die Ausstellung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur in der Bürgerhalle des Wolfsburger Rathauses in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Niedersachsen und dem Niedersächsischen Bau- und Umweltministerium. Die Ausstellung zeigt noch bis zum 15. Februar die zehn Objekte der Engeren Wahl, unter denen Wolfsburg mit drei Projekten vertreten ist. Der Wolfsburger Nordkopf Tower, das Yard Boarding Hotel in Nordsteimke und das Labor für Fahrzeugtechnik der Ostfalia Hochschule erreichten die finale Auswahlrunde.

Eine weitere Ausstellung im März widmet sich unter dem Titel „Freiraumerbe Wolfsburg“ der Zukunft der für Wolfsburg so typischen Quartiersplätze. Im Rahmen eines Hochschulprojekts der Uni Kassel setzen sich angehende Landschaftsplaner mit fünf sehr unterschiedlichen Stadtteilplätzen auseinander. Mit dem Dunantplatz am Klieversberg, dem Brandenburger Platz am Wohltberg und dem Marktplatz am Rabenberg stehen drei typische kleine Stadtteilplätze der 1950er und 1960er Jahre auf dem Programm.

Ebenfalls betrachtet wird der Detmeroder Markt, der für die urbanere Anlage eines städtischen Zentrums steht. Mit dem Marktplatz am Steimker Berg ist außerdem ein unter Denkmalschutz stehendes Ensemble aus der Zeit der Stadtgründung vertreten. Eröffnet wird die Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses am Freitag, 15. März, um 18 Uhr. Am Sonnabend, 16. März, wollen die Studierenden ihre Ideen vor Ort auf den Plätzen mit den Anwohnern diskutieren. Fragen dazu lauten: Wie haben sich Funktion und Nutzung der Plätze verändert? Welche weiteren Entwicklungen sind zu erwarten? Und mit welchen Maßnahmen könnten sie fit für die Zukunft gemacht werden, ohne ihr stadtbildprägendes Erbe aufzugeben? Welche Qualitäten sollten bleiben, welche Schwächen angegangen werden?

Auch beim ersten Termin in der Reihe „Unterwegs mit…“ im Frühjahr geht es um Freiräume. Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide lädt interessierte Bürger zu einem dialogischen Stadtspaziergang am Nordkopf ein. Die Reihe wird fortgesetzt.

Ebenfalls in diesem Jahr eingeplant sind Formate wie die Vortragsreihe Forum am Mittwoch oder die Baustellenrundgänge des Bausommers, der Tag der Architektur am Sonntag, 30. Juni, und der Tag des offenen Denkmals am 8. September. Für diesen lautet das Motto in diesem Jahr „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. „Gespannt sein darf man schon jetzt, was sich in Wolfsburg dazu findet. Auch Informationen und Rundgänge zur Wohnbauoffensive soll es weiter geben“, so Froberg abschließend. Weitere Informationen unter www.wolfsburg.de/architektur.