Sport

Auf Platz 5 geklettert: Der VfL überwintert auf Europapokalplatz

Wout Weghorst und der VfL siegten auch in Augsburg. Foto: regios24/Philippe Ruiz
Wout Weghorst und der VfL siegten auch in Augsburg. Foto: regios24/Philippe Ruiz

Wölfe bejubeln 3:2-Sieg gegen Ausgburg, nächstes Spiel auf Schalke

WOLFSBURG. Beim letzten Bundesliga-Spiel im Jahr 2018 siegte der VfL Wolfsburg unter Cheftrainer Bruno Labbadia beim FC Augsburg auswärts mit 3:2 (2:0). Damit sicherten sich die Wolfsburger Platz 5 in der Tabelle.

Eine hochverdiente Pausenführung durch Josuha Guilavogui (33.) und William (41.) glich der FCA nach dem Seitenwechsel aus (49./59.). Kurz vor dem Abpfiff aber sorgte Yannick Gerhardt vor 28.000 Zuschauern im WWK-Stadion für den Siegtreffer und schoss Grün-Weiß doch noch zum fünften Dreier in den letzten sechs Spielen (89.). In der Tabelle festigte der VfL seinen Platz im oberen Drittel, verbesserte sich um einen weiteren Rang und überwintert somit als Fünfter.

Nach zäher Anfangsphase war es zuerst der FCA, der offensiver wurde. Große Chancen erspielten sich die Gastgeber nicht, zeigten aber sichtbares Bemühen, sich nach langer Durststrecke mit einem Erfolg von ihren Fans zu verabschieden. Mit einem zunächst fehlerhaften Aufbauspiel kamen die Wölfe Augsburg entgegen. Dass Grün-Weiß nicht nur das größere Selbstbewusstsein aufgebaut, sondern auch mehr fußballerische Klasse auf dem Platz hatte, kam dann aber immer klarer zum Vorschein. Gerade noch hatte Mehmedi aus 15 Metern haarscharf verfehlt, da köpfte John Anthony Brooks den abschließenden Eckball brandgefährlich aufs Tor. Josuha Guilavogui sprang noch hinein, um so aus kurzer Distanz zu vollenden – Führung für Grün-Weiß (33.).

Mit dem Vorsprung im Rücken zog sich der VfL nicht zurück. Nach 40 Minuten war eine Phase des Dauerdrucks entstanden, der Augsburg kaum noch Herr wurde. Mehrere Schüsse konnte der FCA blocken, dann nahm William aus 16 Metern Maß und versenkte das Leder im langen Eck (41.).

Nach dem Seitenwechsel stürmte Ausgburg zum Anschlusstreffer und hatte damit Erfolg: Einen von rechts scharf hereingegebenen Ball konnte die VfL-Defensive nicht klären. Khedira hielt den Fuß rein und stellte auf 1:2 (49.). Und ehe der VfL das Spiel wieder beruhigt bekam, war der Vorsprung komplett aufgebraucht. Wie schon vor dem ersten Tor brachte Jonathan Schmid einen gefährlichen Ball in den Strafraum. Sergio Cordova kam eher heran als Knoche und köpfte den Ausgleich (59.).

Als sich alles schon mit einem Remis arrangierte, kam Renato Steffen. Gerade eingewechselt, sprintete Steffen auf rechts und gab in die Mitte zu Yannick Gerhardt, der die Fußspitze reinhielt und mit seinem ersten Saisontor doch noch die drei Punkte sicherte (89.).

Spieletermine in 2019

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 22 bis 28 der laufenden Bundesliga- Saison zeitgenau angesetzt. In diesem Zeitraum tritt der VfL insgesamt sechsmal an einem Samstag um 15.30 Uhr an, eine Partie bestreitet Grün-Weiß zudem an einem Sonntag um 18 Uhr. Samstag, 16. Februar, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – FSV Mainz 05. Samstag, 23. Februar, 15.30 Uhr: M´gladbach – VfL Wolfsburg. Sonntag, 3. März, 18 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen. Samstag, 9. März, 15.30 Uhr: FC Bayern München – VfL Wolfsburg. Samstag, 16. März, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Fortuna Düsseldorf. Samstag, 30. März, 15.30 Uhr: Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg. Samstag, 6. April, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Hannover 96.

Datenschutz