Sport

Skating Wolves freuen sich über Goldmedaille

Caroline Graham Hansen jubelt nach ihrem Tor zum 3:0. Foto: Darius Simka/regios24
Caroline Graham Hansen jubelt nach ihrem Tor zum 3:0. Foto: Darius Simka/regios24

VfL-Frauen sichern sich eine große Chance auf das Viertelfinale

WOLFSBURG. Im Champions League-Hinspiel gegen den spanischen Meister Atletico Madrid holten die Frauen vom VfL Wolfsburg ein klares 4:0 (0:0) im heimischen AOK Stadion vor 1.523 Zuschauern.

Zweimal Pernille Harder (46./67.) sowie Ewa Pajor (49.) und Caroline Hansen (61.) holten den klaren Sieg für die Wölfinnen.

Die Auswahl hatte sich für Lerch nach dem 3:0-Auswärtssieg in Bremen etwas vergrößert, denn auf Nationalstürmerin Alexandra Popp konnte der Chefcoach wieder zurückgreifen. Nicht einsatzbereit waren weiterhin Jana Burmeister und Katharina Baunach sowie auch Lena Goeßling, die sich kurzfristig mit einer Fußverletzung abmeldete. Für die Startformation bedeutete das gegenüber dem Erfolg an der Weser vier Umstellungen: Sara Doorsoun, Lara Dickenmann, Pajor und Popp waren neu mit dabei. Dickenmann blieb jedoch nach einem Zweikampf liegen und musste vom Feld gebracht werden.

Mit mehreren Tor-Chancen, vor allem für den VfL ging es zur Pause in die Kabine. Mit dem Wiederanpfiff schalteten die Wolfsburger jedoch um: Nach einem abgeblockten Schuss von Ewa Pajor nahm Harder den Abpraller auf, legte sich die Kugel zurecht und drosch sie aus 15 Metern ins Tor (46.). Ohne große Pause legte Grün- Weiß nach: Freistoßflanke von links, Kopfball Pajor ins rechte Eck, schon war aus dem 0:0 ein 2:0-Vorsprung geworden (49.)

Atletico, wie die Wölfinnen im Ligabetrieb ungeschlagener Erster, versuchte, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Aber der Double- Sieger war nicht aufzuhalten. Als Pajor abermals über rechts durchgebrochen war, legte sie klug zurück auf Hansen. Aus vollem Lauf erhöhte die Norwegerin auf 3:0 (61.), ehe acht Minuten später erneut Harder die Kugel aus der Drehung zum schönsten Treffer des Abends ins Netz schaufelte. Auch hier hieß die Vorarbeiterin Pajor (67.).

Cheftrainer Stephan Lerch: „Man hat uns anfangs angemerkt, dass wir großen Respekt vor Atletico hatten. Wir waren zu passiv, haben uns oft festgerannt. Dennoch hatten wir die Chancen, schon früher in Führung zu gehen. In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, das Tempo hochzuhalten und mutiger zu spielen. Direkt im Anschluss in Führung zu gehen, war natürlich ein sehr guter Zeitpunkt, zumal wir per Standardsituation gleich das zweite Tor nachlegen konnten. Danach hatten wir Selbstvertrauen und haben das Spiel (...) bis zum Schluss kontrolliert.“ Lerch weiter: „Keine Frage: Mit dieser Ausgangslage sind wir sehr zufrieden.“

Ob das Ergebnis zum Weiterkommen reicht, entscheidet sich im Rückspiel am Mittwoch, 31. Oktober (Anstoß um 20 Uhr). Ihren nächsten Einsatz haben die Wölfinnen bereits am heutigen Sonntag, 21. Oktober (Anstoß um 13 Uhr, live bei Telekom Sport), wenn sie in der Bundesliga den SC Freiburg empfangen.

Datenschutz