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Die VfL-Frauen ließen bei ihrem 7:0-Auswärtssieg nichts anbrennen

Bei dem Heimspiel gegen SC Freiburg konnte sich Ewa Pajor mehrmals den Weg durch den Abwehrblock zum Tor erkämpfen und versenkte gleich zwei Mal den Ball im Netz. nd
Bei dem Heimspiel gegen SC Freiburg konnte sich Ewa Pajor mehrmals den Weg durch den Abwehrblock zum Tor erkämpfen und versenkte gleich zwei Mal den Ball im Netz. nd

Wölfinnen freuen sich über den sechsten Liga-Sieg in Folge

MÖNCHENGLADBACH. Am Mittwochabend traten die VfL-Frauen das Auswärtsspiel des sechsten Spieltages gegen den Aufsteiger Borussia Mönchengladbach an. Die Gegnerinnen konnten mit 7:0 bezwungen werden.

Drei Tage zuvor fand das Heimspiel des fünften Spieltages gegen den SC Freiburg statt: Noelle Maritz (18.) und Ewa Pajor (39., 49.) sorgten für ein 3:0-Sieg. Somit erspielten sie sich mit 15 Punkten die Tabellenspitze. Cheftrainer Stephan Lerch zeigte sich vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach entsprechend selbstbewusst: „Das wird kein Selbstläufer, Gladbach wird uns das Leben schwermachen. Trotzdem ist es unser Anspruch, in diesem Spiel drei Punkte zu holen.“ Und zurecht – die Wölfinnen waren nicht aufzuhalten: Bereits nach 2 Minuten Spielzeit markierte Zsanett Jakabfi (2.) das erste Tor. Motiviert durch den sofortigen Vorsprung im Rücken griffen die Wölfinnen weiter an. Dies wurde in der Mitte der Halbzeit belohnt: Mit einem Kopfball landete Babett Peter (19.) den zweiten Treffer, ehe elf Umdrehungen später auch Kristine Minde (30.) zuschlug und das 3:0 schoss. Auch nach der Halbzeit ließen die Wölfinnen nicht locker. Mit einem stark geschossenen Ball, legte die eingewechselte Pia Wolter das 4:0 nach (61.). Der Rest des Spiels blieb ein einziger grünweißer Sturmlauf. Ella Masar in der 72., Alex Popp in der 76. sowie Noelle Maritz in der 90. droschen das Leder in das gegnerische Tor.

Damit hatte der DFB-Pokalsieger seine Chancen genutzt und sich wohlverdient den 7:0- Sieg erkämpft. Somit erreichte die grün-weiße Mannschaft in der Tabelle einen Startrekord und ließ die Konkurrenz bei gleich gebliebenen fünf Zählern Vorsprung als Spitzenreiter hinter sich.

Resümierend sagte Stephan Lerch: „Der Gegner hat zwar wie erwartet mit zwei Fünferketten verteidigt. Trotzdem haben wir es in der ersten Halbzeit geschafft, uns viele Chancen zu erspielen und auch ein kleines Polster herauszuarbeiten. Danach haben wir das Tempo weiter hochgehalten, etliche Gelegenheiten zwar noch ausgelassen, was sehr schade war, aber letztlich doch hochverdient noch deutlich gewonnen (...) Kurzum: Wir sind glücklich über die drei Punkte. So kann es gern weitergehen.“ Denn bereits am Samstag, 27. Oktober, Anstoß: 13 Uhr (nach Redaktionsschluss) sind die VfL-Frauen wieder im Einsatz und treten gegen den Aufsteiger Bayer Leverkusen im AOK Stadion an.

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