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VfL ist Herbstmeister nach Kantersieg

Pernille Harder traf gleich vier mal gegen Köln. Archivfoto: ph
Pernille Harder traf gleich vier mal gegen Köln. Archivfoto: ph

VfL Frauen: 6:0-Erfolg beim 1. FC Köln 

WOLFSBURG. Auch das letzte Hinrundenspiel konnten die Wölfinnen am vergangenen Sonntag deutlich für sich entscheiden. Beim 1. FC Köln holten die VfLerinnen vor 373 Zuschauern einen 6:0-Erfolg.

Im letzten Hinrundenspiel holte Pernille Harder (50. Minute/ 57./69./72.) einen Viererpack. Außerdem sorgten Babett Peter (52.) und Caroline Hansen (87.) im Kölner Südstadion für den Endstand. Durch den neunten Sieg im elften Saisonspiel baute der VfL seine Spitzenposition noch weiter aus.

Durch den Platzverweis für Tessa Wullaert im Heimspiel gegen die Bayern veränderte der Trainer die Startelf auf drei Positionen. Neu dabei waren Zsanett Jakabfi, Noelle Maritz und die wiedergenesene Babett Peter anstelle von Vanessa Bernauer, Anna Blässe sowie auch Nilla Fischer. Die Kapitänin fiel aus privaten Gründen kurzfristig aus.

Beim letzten Gastspiel in der Domstadt vor fast genau zwei Jahren hatten sich die Wölfinnen trotz am Ende eindeutigen 3:0-Erfolgs lange schwergetan. Klare Verhältnisse hatten die ganz in blau gekleideten Grün-Weißen auch diesmal im Sinn und setzten sich sofort am Kölner Sechzehner fest. Nach einer ersten VfL-Drangphase bekam Köln seine Reihen besser sortiert. Der Meister griff zwar immer wieder an, erspielte sich eine Vielzahl von Ecken und kam durch Harder (21.) und Ewa Pajor (45.) auch zu weiteren Chancen. Die entscheidende Lücke fand sich bis zum Halbzeitpfiff allerdings nicht.

Was er vor dem Wechsel verpasst hatte, holte der VfL sofort nach Wiederbeginn nach: Aus der Mitte rannte Harder bis vor das Tor und schloss ab (50.). Zwei Minuten danach lag der Ball wieder im Netz, diesmal hineinbugsiert von Peter, durch Kopfball – 2:0. Als wenig später erneut Harder nicht zu stoppen war und nach einem Pass in ihren Lauf per Flachschuss ins lange Ecke vollendete (57.), hatte Grün-Weiß innerhalb von sieben Minuten sogar dreifach getroffen.

Nach 68 Minuten markierte Harder mit einem Drehschuss schon das 4:0, um kurz danach schon wieder richtig zu stehen (72.). Der letzte Pflichtspieltreffer war Hansen vorbehalten, die zuvor schon einige Male gescheitert war, nun aber nach Kombination mit Popp besser zielte und eine überzeugende Vorstellung der Wölfinnen mit dem Treffer zum 6:0-Endstand krönte (87.).