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Diakon Berger sagt nach elf Jahren „Auf Wiedersehen“

Hartmut Berger vor der St. Petrus Kriche in Vorsfelde.
Hartmut Berger vor der St. Petrus Kriche in Vorsfelde.

Weiteres Engagement in der Propstei Vorsfelde geplant

VORSFELDE (of). Diakon Hartmut Berger wird am heutigen Sonntag, 10. Februar aus seinem Dienst in der Propstei Vorsfelde in den Ruhestand verabschiedet. Berger will sich aber weiter in die Gemeindearbeit einbringen.

Mehr als zehn Jahre lang hat Hartmut Berger viele Männer-, Frauen-, Senioren-, Kinder- und Jugendgruppen in der Propstei Vorsfelde begleitet. Freizeiten, Seniorenfahrten, Kinderkirchenveranstaltungen, gesellige Nachmittage, Gemeindefeste und vieles andere mehr hat er organisiert und durchgeführt.

„Immer war er herzlich und zugewandt, humorvoll und gelassen. Damit hat er bei sehr vielen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, sagt Propst Ulrich Lincoln.

Als „die gute Seele der Propstei“, bezeichnet Lincoln den 64-jährigen Berger, der seit zehn Jahren in Vorsfelde tätig ist. Er will sich auch weiter in die Gemeinde einbringen „aber nicht mehr für Geld arbeiten“, so Berger, der aus Gelsenkirchen stammt. Mit 14 Jahren begann er eine Bäckerlehre und legte auf der Abendschule die Mittlere Reife nach. Er verweigerte den Wehrdienst und arbeitete als Zivildienstleistender in der Jugendarbeit. „Das war die Probephase, um zu sehen, ob ich dafür geeignet bin“, stellt Berger heute fest. Die Beschäftigung mit religiösen Fragen und die Bekanntschaft mit einem niederländischen Pastor ließen Berger schließlich zur Gitarre greifen und Jugendarbeit in der Kirche gestalten. „Ich wollte es anders machen als ich es kennengelernt hatte“, blickt Berger zurück. Oft sei mit Kindern in der Kirche zu streng umgegangen worden, das legte Berger ab und konnte Jugendliche begeistern. Er holte die Fachhochschulreife nach und wurde dann Diakon. Im Jahr 2008 kam er von Berlin nach Vorfelde. „Zum Erntedankfest“, erinnert sich Berger. Besonders in Erinnerung geblieben sind Ihm die Vater-Kind-Wochenenden. „Diese Idee hatte ich vor 10 Jahren und sie kam sehr gut. an. Zusammen am Lagerfeuer zu singen machte allen Spaß“, so Berger, der ebenfalls Vater von drei Kindern ist. Künftig möchte er sich weiterhin in der Gemeinde einbringen „aber nicht mehr als 8-Stunden-Tag, sondern flexibel mit Dingen, die mir Freude machen.“

Bei einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang am heutigen 10. Februar wird Propst Lincoln den Diakon um 15 Uhr in der Heiliggeistkirche in Wendschott verabschieden.


VfB-Radler treffen sich

FALLERSLEBEN. Am 16. Februar um 14 Uhr findet die Spartenhauptversammlung für Radsport in der VfB-Geschäftsstelle im Hofekamp statt. Eingeladen sind alle Mitglieder der Radsparte des VfB Fallersleben.

Nostalgisches Kaffeetrinken

FALLERSLEBEN. Der Heimat- und Verkehrsverein Fallersleben lädt am Samstag, 16. Februar um 15 Uhr zum nostalgischen Kaffeetrinken ins Heimathäuschen am Schlosshof in Fallersleben ein. Gäste sind willkommen. Interessierte werden um telefonische Anmeldung unter 05362/63105 gebeten.