Wolfsburg

A39 Verkehr verlegt, Sperrung der Anschlussstelle West

Im Zuge des Brückenabrisses an der Heinrich-Nordhoff-Straße wird die Auffahrt Wolfsburg-West gesperrt (kleines Foto: of). Archivfoto: ph
Im Zuge des Brückenabrisses an der Heinrich-Nordhoff-Straße wird die Auffahrt Wolfsburg-West gesperrt (kleines Foto: of). Archivfoto: ph

Abbruch der Brücke über die Heinrich-Nordhoff-Straße

WOLFSBURG. Jetzt beginnen an der Autobahn 39 die eigentlichen Bauarbeiten zum Abbruch der Brücke über die Heinrich-Nordhoff-Straße (wir berichteten).

Die Brücke soll in zwei Phasen abgerissen werden. Zwei Spuren je Fahrtrichtung sollen trotzdem verfügbar sein.

Wie die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel mitteilte, ist es nötig die Fahrstreifen in Richtung Süden (Braunschweig) zu verengen. An der Anschlussstelle Wolfsburg- West ist die Auffahrt von der Heinrich-Nordhoff-Straße auf die A39 in Richtung Norden nicht mehr möglich (siehe Straßenschild auf dem Foto).

Diese Sperrung wird bis zum Jahresende 2019 andauern. Eine Umleitung (U 1) über die Tappenbecker Landstraße zur Anschlussstelle Sandkamp ist ausgeschildert.

„Aufgrund von alters- und verkehrsbedingten Schäden muss die Brücke über die Heinrich- Nordhoff-Straße abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden“, erläuterte Jens-Thilo Schulze, Pressesprecher der Landesbehörde.

„Die Bau-Arbeiten beginnen zunächst mit den Vorbereitungen zum Abbruch der östlichen Brückenhälfte“, so Schulze weiter. Hierzu ist an einem Wochenende im Frühjahr eine Vollsperrung der Heinrich-Nordhoff-Straße erforderlich, ebenso im Spätsommer für das Einheben des neuen Brückenüberbaus. Zu den genauen Terminen will die Landesbehörde noch rechtzeitig informieren.

Die Einrichtung der Baustelle auf der A39 wurde am vergangenen Mittwoch abgeschlossen. Die erste Brückehälfte soll Ende 2019 erneuert sein. Dann folgt der Abriss der zweiten Brückenhälfte und die entsprechenden Arbeiten. Die gesamte Baumaßnahme soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Kosten von 15 Millionen Euro werden vom Bund getragen.