Wolfsburg

„Pflege ist auf ausländische Fachkräfte angewiesen“

Werben gemeinsam für das Wohltätigkeitskonzert: Christine Köhler-Riebau, Thorsten Rückert, Barbara-Maria Cromberg, Marcus Musiol und Ralf-Werner Günther.
Werben gemeinsam für das Wohltätigkeitskonzert: Christine Köhler-Riebau, Thorsten Rückert, Barbara-Maria Cromberg, Marcus Musiol und Ralf-Werner Günther.

Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände traf sich

WOLFSBURG (of). Der Caritas-Verband hat den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege übernommen. Am Dienstag tauschten sich die Verbände aus und luden zum Pressegespräch in den Föhrenkrug.

Barbara-Maria Cromberg, Caritas-Geschäftsführerin, löst damit Christine Köhler-Riebau vom Paritätischen ab. „Wir blicken auf 40 Jahre enge Zusammenarbeit zurück und konnten viel bewegen“, so Cromberg. Zum „Team“ gehören DRK, AWO und Diakonisches Werk.

Die Arbeitsgemeinschaft steht vor Herausforderungen: Die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg wächst durch die Neubaugebiete an: „Es werden weitere Betreuungsangebote im sozialen Bereich benötigt“, so DRK-Vorstand Thorsten Rückert. Außerdem wird der demografische Wandel weiter spürbar, ergänzt Cromberg.

Im Bereich der Pflege sollen daher Innovationen greifen. Dazu gehören z. B. Projekt wie die geplante Pflege Oase im Hanns Lilje Heim. „Ältere kranke Menschen leben dann nicht mehr in einem Einzelzimmer, sondern zusammen, damit sie nicht allein sind“, erläutert Diakonie-Vorstand Ralf-Werner Günther. 26 solcher „Oasen“ gebe es zur Zeit in Deutschland.

Auch die Digitalisierung wird in der Pflege immer wichtiger, wie die Mitglieder des Arbeitskreises erläutern. Um administrative Vorgänge zu erleichtern und damit Zeit für die Pflege-Fachkräfte zu sparen, kommen Tablets zum Einsatz. Apropos Fachkräfte: Sie zu bekommen wird für Einrichtungen immer schwieriger. Daher will sich die Arbeitsgemeinschaft weiter mit der Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften auseinandersetzen.

Ralf-Werner Günther bringt es in einem Satz auf den Punkt: „Ohne Personal aus dem Ausland hätten wir ein Heim schon schließen müssen.“

Beim Wohltätigkeitskonzert ziehen die Verbände ebenfalls an einem Strang, es findet am 7. Mai statt. „Wir haben es absichtlich vom Herbst in das Frühjahr verlegt,“ so Köhler-Riebau.


Betrunkener Autofahrer

WOLFSBURG. Am Samstag, 23. Februar, zog die Polizei einen betrunkenen PKW-Fahrer aus dem Verkehr. Der 57-jährige Mann aus Wolfsburg war den Beamten um 23.20 Uhr aufgefallen, weil er mit seinem Audi Q7 in Schlangenlinien auf der Braunschweiger Straße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,22 Promille. Der Mann musste sich einer Blutprobe unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.


Porsche fuhr 41 km/h zu schnell

WOLFSBURG. Am Sonntag, 24. Februar, führte die Polizei zwischen 16 Uhr und 17 Uhr im Tunnel an der Heßlinger Straße eine Geschwindigkeitsmessung durch. Acht Fahrzeuge wurden mit teils deutlich überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Spitzenreiter war ein Porsche-Fahrer mit 91 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und ein Fahrverbot von vier Wochen.


Amphibien wandern

WOLFSBURG. Ab sofort und bis zum 15. Mai wird der Weyhäuser Weg (Kreisstraße 28) zwischen der Bundesstraße 188 und der Tangente nach Gifhorn (Kreisstraße 114) an Tagen voll gesperrt, an denen eine Amphibienwanderung stattfindet. Wie die Stadt ankündigte, wird die Zufahrt aus Richtung Weyhausen ebenfalls gesperrt.

Die Sperrung wird zunächst von 18 bis 6 Uhr und ab dem 23. März von 19 bis 6 Uhr durchgeführt. Umleitung: über die B188 und die A39/Tappenbecker Landstraße.