Wolfsburg

CDU will Ausstellung zur Geschichte von Vertriebenen

Ludmilla Neuwirth, Initiatorin des Antrags.
Ludmilla Neuwirth, Initiatorin des Antrags.

„Jeder dritte Wolfsburger stammt aus östlichen Gebieten“

WOLFSBURG. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg hat gemeinsam mit der SPD eine Ausstellung zur Geschichte von Vertriebenen in Wolfsburg beantragt.

Dabei soll die Thematik „Flucht, Vertreibung und Aussiedlung“ im Vordergrund stehen und der Bund der Vertriebenen (BdV) miteinbezogen werden, heißt es in einer Pressemeldung der Wolfsburger CDU.

Der interfraktionelle Antrag wurde am Dienstag bei der Verwaltung eingereicht und am selben Tag durch den Verwaltungsausschuss dem Kulturausschuss zur weiteren Beratung verwiesen.

Dazu die Initiatorin des Antrags, Ludmilla Neuwirth (CDU): ,,Jeder dritte Wolfsburger stammt aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Galizien, Bessarabien, dem Sudetenland und der ehemaligen Sowjetunion. Durch Flucht, Vertreibung und Aussiedlung aus diesen Gebieten kamen viele Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat nach Wolfsburg“.

Die Ausstellung soll die Flucht und Vertreibung von Deutschen dokumentieren und Zeitzeugenberichte aus allen Vertreibungs- und Aussiedlungsgebieten enthalten. Damit soll sie einen Beitrag zur Erhaltung und Pflege der Geschichte und Kultur sowie die Vertretung der kulturellen und sozialen Interessen von Vertriebenen und Aussiedlern in Wolfsburg leisten.

Die Einwanderungsgeschichte dieser Menschen, die einen wesentlichen Anteil an der Nachkriegsentwicklung von Wolfsburg haben, soll mit einer Ausstellung auch für die nachfolgenden Generationen umfassend sichtbar gemacht werden.


Schulausschuss der Stadt tagt

WOLFSBURG. Zur 15. Sitzung kommt am Mittwoch, 5. Dezember, um 16 Uhr der Schulausschuss in der Carl- Hahn-Schule, Schachtweg 2, zusammen. Neben der Einwohnerfragestunde stehen die Erneuerung der Freianlagen an der Peter-Pan-Schule und der Neubau G9 mit Außenanlagen sowie Einrichtung und Ausstattung des Theodor-Heuss-Gymnasiums an. Außerdem wird es Berichte zur Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen und den Maßnahmen am Schulzentrum Vorsfelde sowie THG geben. Infos: www.wolfsburg.de/sitzungskalender.

Kleingarten als Ausgleich?

WOLFSBURG. Zwei Fliegen mit einer Klappe wollen jetzt die Mitglieder der SPD-, CDUund PUG-Fraktion sowie von Linken & Piraten und Bündnis 90/Die Grünen jetzt mit einem Antrag schlagen. „Es muss geklärt werden, ob Eingriffe nach Bundesnaturschutzgesetz im Einzelfall auch durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Kleingärten oder durch Anlage neuer Kleingartenanlagen zulässig sind“, so Initiator und SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann. Bastian Zimmermann, Fraktion „Linke & Piraten“: „Andererseits wird mit dem Antrag auf die Regelung des Bundeskleingartengesetzes Bezug genommen, wonach die Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Land-schaftspflege bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens berücksichtigt werden sollen. Auch die Gemeinschaftsanlagen im Kleingärtenverein können ökologisch hochwertig angelegt werden.“
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