Wolfsburg

Friedlich feiern zum Jahreswechsel

Bunte Raketen und laute Böller sind Tradition an Silvester – jedoch sind diese nur mit Vorsicht zu genießen. Symbolfoto
Bunte Raketen und laute Böller sind Tradition an Silvester – jedoch sind diese nur mit Vorsicht zu genießen. Symbolfoto

Auch an Silvester geht die Sicherheit vor

WOLFSBURG. An Silvester geschehen immer wieder zahlreiche Unfälle. Diese sind bei sicherem Umgang mit Feuerwerkskörpern vermeidbar – Stadt, Polizei und die Berufsfeuerwehr informieren rund um die Silvesternacht.

„Niemals sollten selbst gebastelte Feuerwerkskörper verwenden, sondern nur von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene“, teilte die Berufsfeuerwehr mit. Das Zulassungszeichen setzt sich aus dem Kurzzeichen der Zulassungsbehörde „BAM“, einem Zeichen für die pyrotechnische Klasse, also „P I“ oder „P II“, und einer fortlaufenden Nummer zusammen.

Für die Silvesternacht bereitet sich auch die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt bereits vor. Polizeidirektor Olaf Gösmann: „Wir werden in der Silvesternacht unsere Dienststärken deutlich anheben, um zusätzliche Interventionskräfte verfügbar zu haben.“ Der Grund dafür sind die Übergriffe in der Silvesternacht 2017 auf Rettungs- und Einsatzkräfte der Feuerwehren im gesamten Bundesgebiet und hier speziell ein Vorfall in Vorsfelde. Daher appelliert Gösmann an die Wolfsburger: „Feiern Sie bitte ausgelassen, fröhlich und friedlich.“

Die Stadt kündigte an: „Gezündet werden dürfen Feuerwerkskörper übrigens nur zwischen dem 31. Dezember, 0 Uhr, und dem 1. Januar, 24 Uhr, also nur am Silvestertag und an Neujahr.“ Ein Anzündverbot gilt in der Nähe von Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern. Ein Verstoß stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.