Wolfsburg

Klinikum: Situation ist noch angespannt

Klinikum Wolfsburg. Foto: Archiv
Klinikum Wolfsburg. Foto: Archiv

Grippewelle in Niedersachsen

WOLFSBURG (of). Die Situation im Klinikum Wolfsburg sei auf Grund der Anzahl an Grippe Erkrankter in den letzten Tagen weiterhin stark angespannt. Das teilte das Klinikum in der vergangenen Woche mit.

Täglich melden sich in der Zentralen Notfallaufnahme bis zu 30 Patienten mit grippalen Symptomen, von denen ein Großteil stationär behandlungsbedürftig ist. „Aktuell werden im Klinikum Wolfsburg 41 Patienten mit Grippe stationär behandelt, es gibt 16 Verdachtsfälle“, teilte Pressesprecher Thomas Helmke mit. Der Höhepunkt der Grippewelle sei noch nicht erreicht, die Fallzahlen seien leicht ansteigend, teilte Helmke weiter mit.

In der Zentralen Notfallaufnahme komme es auf Grund des hohen Patientenaufkommens daher auch zu verlängerten Wartezeiten. Das Personal unternehme alles Machbare, damit durch die Wartezeiten keine medizinischen Nachteile entstehen. Es wird um Verständnis bei den Patienten und Angehörigen gebeten, dass nicht alle Patienten sofort behandelt werden können. Das Klinikum teilte weiter mit, dass Patienten mit leichteren Infekten und nicht stationär zu behandelnden Erkrankungen den Hausarzt oder kassenärztlichen Notdienst aufsuchen sollten, da dies die Notfallaufnahme im Klinikum entlaste.

Abschließend richtet Thomas Helmke noch einen Appell an die Angehörigen: „Bitte beachten Sie besonders die Hygieneregeln und nutzen Sie bei dem Besuch von Angehörigen im Klinikum die Möglichkeiten der Händedesinfektion. Besuchen Sie Ihre Angehörigen bitte nicht, wenn Sie selbst erkrankt sind oder bei Ihnen bereits Krankheitssymptome aufgetreten sind. Nur so kann der Verbreitung der Grippeviren und Durchfallviren Einhalt geboten werden. Informieren Sie sich bei dem Stationspersonal, ob Sie bestimmte zusätzliche Hygienemaßnahmen (zum Beispiel das Tragen eines Mundschutzes) einhalten müssen, wenn Sie Ihre Angehörigen besuchen.“
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