Wolfsburg

Wolfsburg setzt bei den Bussen auf Hybridtechnik

Übergabe der neuen Fahrzeuge: WVG-Werkstattleiter Andreas Kolbig, Stadtwerke-Aufsichtsräte Peter Kassel und Hans-Henning Oelkers, WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert, Mike Vannauer, MAN, WVG-Geschäftsführer Frank Kästner und Stadtwerke-Aufsichtsrat Hans-Georg Bachmann (v. l.).
Übergabe der neuen Fahrzeuge: WVG-Werkstattleiter Andreas Kolbig, Stadtwerke-Aufsichtsräte Peter Kassel und Hans-Henning Oelkers, WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert, Mike Vannauer, MAN, WVG-Geschäftsführer Frank Kästner und Stadtwerke-Aufsichtsrat Hans-Georg Bachmann (v. l.).

WVG erneuert Fahrzeugflotte mit alternativen Antrieben

WOLFSBURG (ph). In dieser Woche wurden auf dem WVG-Gelände in der Borsigstraße neue Busse für Wolfsburg vorgestellt. Mit vier neuen Hybridbussen setzt sich die WVG weiter für einen umweltfreundlicheren ÖPNV ein.

Auch ein Diesel-Gelenkbus (Euro6) und ein Lkw wurden in den Fuhrpark aufgenommen – für insgesamt 2,2 Millionen Euro. Nach Abzug der Landesfördermittel für die vier umweltfreundlichen Hybridbusse belaufen sich die Investitionskosten für Wolfsburg auf rund 650.000 Euro. Rund 10 Prozent an CO2 werde laut Angaben der WVG bei einem Hybridbus gegenüber einem modernen Euro-6-Fahrzeug eingespart.

„Seit 2014 schaffen wir bei der Erneuerung von Solobussen nur solche mit Hybridantrieben an“, so WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert. Mittlerweile sind 15 Hybridbusse bei der WVG im Einsatz, „mehr als die Hälfte aller Solobusse“, so Kaupert weiter – bundesweit habe Wolfsburg damit prozentual einen Spitzenwert. Und auch bei den größeren Gelenkbussen kommt Hybrid in Fahrt: „Die Technik ist jetzt auch dort ausgereift und soweit entwickelt, dass wir ab nächstem Jahr auch dort Hybridbusse anschaffen“, so WVG-Geschäftsführer Frank Kästner.

Einen weiteren Vorteil sieht WVG-Aufsichtsrat Hans-Georg Bachmann in dem Beitrag der Hybridbusse gegen Lärmbelästigung, da diese gerade beim Anfahren elektrisch angetrieben werden. „Gerade die Strecke vor und nach der Haltestelle ist da entscheidend“, so Kaupert.

Der Lkw wird einerseits als Fahrschul-, andererseits als Werkstattfahrzeug eingesetzt. Durch seine Ausstattung soll der Lkw Reparaturen vor Ort ermöglichen und ist mit einem Video-Abbiege-System ausgestattet, um auf Fußgänger und Radfahrer im toten Winkel aufmerksam zu machen. Die WVG prüft zurzeit die Nachrüstung des Video-Abbiege-Systems in den Bestandsfahrzeugen.