Wolfsburg

Rückblick auf die letzten zwölf Einsatzmonate

Julia Krösche und Cindy Kraßmann (von links).
Julia Krösche und Cindy Kraßmann (von links).

Jahreshauptversammlung der Feuerwehrfrauen fand statt

HEILIGENDORF. Kürzlich trafen sich Wolfsburgs Feuerwehrfrauen zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Heiligendorf. Neben einer Neuwahl wurde der Bericht über das vergangene Einsatzjahr vorgestellt.

Insgesamt 25 Frauen aus den verschiedenen Wolfsburger Ortsfeuerwehren wurden von Cindy Kraßmann, Stadtfrauensprecherin aus Fallersleben, begrüßt – dies berichtete Jürgen Koch, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Fallersleben. Weitere Gäste waren Stadtbrandmeister Helmut von Hausen, Stadtausbildungsleiter Bennett Kahrens sowie der Heiligendorfer Ortsbrandmeister Tobias Schmidt.

Ein Höhepunkt des Jahres 2018 war beispielsweise die Teilnahme am vierten Forum für Feuerwehrfrauen an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle. Hier hatten die Feuerwehrfrauen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshops wie ABC-Einsatz, Atemschutz oder technische Hilfeleistung weiterzubilden. Auch die Vernetzung der Feuerwehrfrauen untereinander kam dabei nicht zu kurz.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Wahl einer neuen Stadtfrauensprecherin. Hierbei wurden Cindy Kraßmann als Sprecherin und Julia Krösche als Vertreterin wiedergewählt. Stadtbrandmeister Helmut von Hausen dankte in seinem Bericht für die Unterstützung beim Stadtgeburtstag, bei dem alle freiwilligen Feuerwehren der Stadt vertreten waren. Außerdem stellte er die Neuerungen im Niedersächsischen Brandschutzgesetz vor, die jetzt den aktiven Einsatzdienst bis zu einem Alter von 67 Jahren ermöglichen. Das die Zahl der Frauen in der Feuerwehr Wolfsburg in den letzten Jahren steigt, konnte Stadtausbildungsleiter Bennett Kahrens berichten. Besonders beim Thema Atemschutz besteht jedoch noch weiterer Personalbedarf. Er ermutigte die Teilnehmerinnen, diesen Lehrgang zu besuchen, um die Anzahl der ausgebildeten Kräfte weiter zu steigern. Insgesamt waren in Wolfsburg Ende letzten Jahres 142 Frauen Mitglied in den Feuerwehren (Freiwillige Feuerwehr, Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr), Tendenz steigend. Auf Seiten der Freiwilligen Feuerwehr sind 24 von ihnen ausgebildete Atemschutzgeräteträgerinnen, 10 von ihnen dürfen Chemikalienschutzanzüge tragen.


„Wolfsburg hilft“ lädt ein

WOLFSBURG. Am Montag, 11. Februar um 18 Uhr lädt der Verein „Wolfsburg hilft“ in die neuen Räumlichkeiten im Schwarzen Weg 7 zum Gesprächskreis ein. Das Angebot richtet sich an Patienten mit Leukämie, Hodgkin oder Plasmozytom- Erkrankung. Es geht bei dem Treffen um Informationen, den Erfahrungsaustausch und um Hilfestellungen im Alltag, die der Verein oder die Patienten untereinander leisten können – auch Angehörige sind dazu herzlich willkommen. Der turnusmäßige Gesprächskreis findet immer am zweiten Montag im Monat statt.