Wolfsburg

Strategische Analysen zur Weiterentwicklung der Stadt

Die Teilnehmer der Koris-Fachtagung trafen sich im Phaeno.
Die Teilnehmer der Koris-Fachtagung trafen sich im Phaeno.

Stadtforscher trafen sich zur Fachtagung im Phaeno

WOLFSBURG. Vor Kurzem trafen sich 23 Stadtforscher, um sich zu aktuellen räumlichen Fragestellungen der Stadt Wolfsburg auszutauschen. Um die Stadtentwicklung voranzutreiben werden kartographische Analysen durchgeführt.

Die Themen der jährlichen Fachtagung der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Kommunales Raum Informations System (Koris) waren vielschichtig, dies berichtete die Stadt in einer Pressemitteilung: „So wurde unter anderem das Pendlerverhalten von Schülern am Beispiel der Stadt Nürnberg diskutiert. Außerdem wurden die Möglichkeiten zur Aufbereitung von räumlichen Daten für unterschiedliche Zielgruppen genauso besprochen, wie die Strategie der amtlichen Bund-Länder-Statistik zur räumlichen Datenverortung präsentiert wurde.“

Uwe Meer, Leiter der Statistikstelle im Referat Strategische Planung beschreibt die Stadtentwicklung Wolfsburgs wie folgt: „Der fachliche Austausch mit Stadtforschern anderer Kommunen und Ämtern ermöglicht es uns, immer wieder neue Methoden und Analysen für aktuelle Fragestellungen zu entwickeln oder anzupassen.“

Zur Nachfrage, ob die digitale Transformation auch ein Thema der Statistikstellen sei, betonte Uwe Meer, dass neue Technologien in der Stadtforschung immer interessant seien. Aufgrund der großen Datenmengen war aber auch in der Historie bereits ein hoher Digitalisierungsgrad eine Grundvoraussetzung für die tägliche Arbeit.

Die Arbeitsgemeinschaft Koris ist eine von elf Gemeinschaften des Verbunds Kommunales Statistisches Informationssystem. Der Koris-Verbund ist eine kommunale Selbsthilfeorganisation, die mit Unterstützung des Deutschen Städtetags Kooperationsprojekte organisiert. Diese Projekte sind darauf gerichtet, die Datenverarbeitungsinstrumente vor allem für die kommunale Statistik, Stadtforschung und Planung kooperativ und kostensparend zu organisieren.

„Räumliche Analysen haben in den vergangenen Jahren einen immensen Stellenwert für die Strategische Planung erlangt. In nahezu allen Themen der Stadtentwicklung sind fundierte kartographische Analysen und Darstellungen die Basis jeder Strategie und Planung“, erklärt Ralf Sygusch, Leiter des Referats Strategische Planung.


Arbeiten an A39/A391/A36

WOLFSBURG. Auf den Autobahnen 39, 391 und der Autobahn 36 (ehemals A 395) zwischen Braunschweig und Wolfsburg sowie zwischen Braunschweig und dem Harz wird es in den nächsten Wochen zu Verkehrsbehinderungen durch Gehölzpflegearbeiten kommen. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Donnerstag in Wolfenbüttel hin.

Wie die Behörde weiter mitteilte, beginnen die Arbeiten ab Montag, 7. Januar, auf der A 39 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Rüningen-Süd und Weyhausen. Es kann hier während der verkehrsarmen Zeiten bis voraussichtlich 18. Januar zu Sperrungen des Standstreifens sowie des rechten Fahrstreifens kommen. In diesem Zeitraum wird außerdem die Auffahrt Flechtorf in Fahrtrichtung Norden stundenweise gesperrt.

Auf der A 36 finden die Pflegearbeiten voraussichtlich vom 7. bis zum 11. Januar zwischen den Anschlussstellen Flöthe und Vienenburg statt. Es kommt hier zeitweise zu Sperrungen des Standstreifens sowie des rechten Fahrstreifens.

Außerdem finden voraussichtlich zwischen dem 14. Januar und dem 1. Februar ebenfalls zu den verkehrsarmen Zeiten Gehölzpflegearbeiten in beiden Fahrtrichtungen auf der A 391 zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Gartenstadt und -Wenden statt. Es kommt hier zeitweise zu Sperrungen des rechten Fahrstreifens.

Die Pflegearbeiten umfassen die Verjüngung des Gehölzbestandes, Baumfällarbeiten sowie das Freischneiden von Wildschutzzäunen.

Witterungsbedingte Verzögerungen sind grundsätzlich möglich. Die Landesbehörde bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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