Wolfsburg

Über 2.500 Menschen holen sich monatlich Lebensmittel ab

Ortsbürgermeister Detlef Conradt, Tafelchefin Elke Zitzke und OB Klaus Mohrs (v. l.) bei der symbolischen Übergabe des Geschenks in der Sortierstelle der Tafel.
Ortsbürgermeister Detlef Conradt, Tafelchefin Elke Zitzke und OB Klaus Mohrs (v. l.) bei der symbolischen Übergabe des Geschenks in der Sortierstelle der Tafel.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs besuchte Wolfsburger Tafel

WOLFSBURG (of). Die Wolfsburger Tafel verteilt seit zwei Jahrzehnten Lebensmittel an Bedürftige. Kürzlich besuchte OB Klaus Mohrs, wie immer in der Adventszeit mit einem kleinen Geldgeschenk, die Einrichtung in der Kleiststraße.

In den Räumen an der Kleiststraße versorgt die Wolfsburger Tafel rund 2.500 Menschen im Monat mit Lebensmitteln. „Davon sind 700 Kinder“, berichtet die Vorsitzende Elke Zitzke, die sich seit über 20 Jahren um die Lebensmittelverteilung kümmert. Als im vergangenen Jahr OB Klaus Mohrs zu Besuch war, hatten Elke Zitzke und ihr Team Sorge um das Fortbestehen der Tafel. Das Geld reichte nur noch bis Juni um die Miete zu bezahlen.

„Wir hatten mit der Neuland als Vermieter gesprochen und eine Lösung gefunden“, so OB Mohrs. Bis Ende Juni 2019 muss die soziale Einrichtung keine Miete zahlen. „Unser Dank gilt der Neuland auch für das kommende Jahr wird uns etwas einfallen, denn wir brauchen die Tafel in Wolfsburg“, so Mohrs.

„Ich würde mir wünschen, dass eine Stadt wie Wolfsburg eigentlich eine solche Einrichtung nicht mehr braucht“, ergänzte Stadtmitte-Ortsbürgermeister, Detlef Conradt, der ebenfalls zur Übergabe des Weihnachtspräsents vorbeigekommen war.

Für das kommende Jahr kündigte Elke Zitzke ein paar Neuerungen an. Dank einer großen Spende verfügt die Tafel bald über eine eigene Küche. „Hier wollen wir dann u.a. einen Kochkurs für Flüchtlingsfamilien anbieten“, so die Vorsitzende. Mit dem Projekt sollen Menschen aus anderen Ländern lernen, wie sie mit ihnen unbekanntem Gemüse wie z. B. verschiedenen Kohlsorten oder Spargel kochen können.

Die Wolfsburger Tafel geht auf eine Initiative des ehemaligen Ratsherrn Frank Helmut Zaddach zurück und hatte ursprünglich in der Arche ihren Sitz. Sie zog dann 2008 in ihren jetzigen Standort. Durch die Schließung des Antiquitätenladens kamen weitere Räume dazu. „Das war sehr wichtig, denn hier kann die Ware jetzt vorsortiert werden“, erläutert Elke Zitzke.

Wer die Arbeit der Wolfsburger Tafel unterstützen möchte findet unter der Internet-Adresse www.wolfsburger-tafel.de weitere Informationen und telefonischen Kontakt.

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